Secret Show Berlin

Wenn man normalerweise auf ein Konzert seiner Lieblingsband geht, dann hat man meist die Tickets bereits einige Monate im Voraus. Man kann sich in Ruhe überlegen wie man hinreist und man weiß meist, wer mit einem dort ist. Doch am 14.09. war alles anders…

Beim Sunrise Avenue – Secret Concert in Berlin war man auf das Organisationstalent von anderen angewiesen. Okay, außer vielleicht bei der Anreise, aber was genau passierte, das fanden wir erst am Abend heraus. Ich war also die Begleitung von einer der glücklichen Gewinnerinnen, die über den offiziellen deutschen Sunrise Avenue Fanclub gewonnen hatte. Am Anfang hatte ich mal gelesen, dass nur 50 Leute zu dem Event konnten, aber wer mitgezählt hatte, wusste, dass es mehr waren, denn die Radiosender hatten ja auch einige Verlosungen. So hatte ich das große Glück, mit all meinen Freundinnen dort zu sein. Wir waren wie verabredet an unserem Treffpunkt, wo uns Sascha (Universal/Bravado) direkt angesprochen hatte. Wir wären sicherlich sonst zu weit gelaufen.

Am Treffpunkt wurde dann erstmal gequatscht und wir wurden von der Liste abgehakt, die bestätigt hat, dass wir dabei waren. Okay, dann kam schon die erste Überraschung: als wir ein rotes Sunrise Avenue Shirt bekamen und gebeten wurden, das auch bitte zumindest am Anfang zu tragen, weil damit eine Überraschung für SAMU geplant ist. Ich schreibe das extra so, aber näher darauf eingehen werde ich erst zum Schluss.

Nach und nach kamen immer weitere Gewinner/ Gewinnerinnen am Treffpunkt an und wurden von Sascha und mittlerweile auch angekommenen Raphael (Universal) begrüßt. Man durfte sich sogar am Bier oder Wasser bedienen, welches zum Treffpunkt mitgebracht wurde.

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Ich weiß gar nicht, wie lange wir letztendlich am Treffpunkt standen, aber ich habe irgendwo gelesen, dass es mit einer kleinen Verspätung losging. Wir wurden also zu zwei (extra mit Sunrise Logo bestückten) Reisebussen geführt und alle nahmen ihre Plätze ein. Zuerst wurden wir ziemlich laut mit „I help you hate me“ beschallt und danach kam eine kleine Ansprache von Rapha. Da schon Bildschirme mit einem Sunrise Avenue Secret Gig „Logo“ unten waren, hatte ich schon gehofft, dass wir ein kleines Videostatement von der Band bekommen. Ein Video kam, von Samu, der uns ein bisschen reinlegen wollte, dass sie nicht kommen könnten, weil in Helsinki ein wichtiges Eishockey Spiel sei – naja das hat ihm auch keiner abgenommen ;-). Die Busfahrt ging eine gute halbe Stunde und dann endlich wussten wir, was die Location sein würde – Black Box Music. Damit hatte ich persönlich nicht gerechnet, ich hatte doch irgendwie an einen kleinen Club gedacht. So wie damals, was man vom Mazda-Konzert gesehen hatte.

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Aber es war toll – eine super Location für so einen Abend. Wir hatten uns dann angestellt, denn bevor es losging, musste man nochmal kurz seinen Namen nennen und man wurde nochmals auf einer Liste gesucht und bestätigt, dass man dabei ist. Dann musste man sein Handy und, wenn man dabei hatte, seine Kamera abgeben und gelangte in einen Innenhof. Zumindest mir ging es so, dass die Aufregung wirklich ins Unermessliche stieg.

Nach kurzer Zeit wurde uns dann erklärt, warum wir bitte alle die roten T-Shirts anziehen sollten.
Im Hof stand nämlich ein Kran und die zwei Menschen darauf würden uns filmen, während wir ein Herz bilden und das Highlight war, dass die Band in der Mitte von uns stand. Das Bild ist super schön geworden und ich hoffe sehr, das Video dazu sehen zu können, wie sich um die Band ein menschliches Herz bildet. Das tolle an der Aktion ist einfach, dass so ein Video heutzutage sicherlich auch durch Animation machbar wäre, aber hier sind dann wirkliche Fans – mit Sunrise Avenue T–Shirts – kein Computer und keine Fremden. Sondern die Fans. Das ganze dauerte schon eine Weile und in dem Shirt war es auch nicht gerade warm, aber es machte Spaß. Trotzdem brannte ich darauf, und wahrscheinlich nicht nur ich – die neue Musik zu hören. Als der Videodreh/ das Foto im Kasten war, konnten wir uns alle dann auch schon anstellen, um endlich das Innenleben der Location zu sehen. Mit Aufzügen ging es nach oben und da war sie – die mini-kleine Bühne. Unglaublich toll, so nah an der Band sein zu können. Die erste Reihe trennte wirklich nur Zentimeter von den Jungs. In der Location gab es aber natürlich nicht nur die Bühne.

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Es waren Stehtische aufgebaut und ein langer Tisch. An einem Buffet konnte man sich Essen nehmen und eine Bar versorgte uns mit Getränken. Ein wahrer Fanhimmel sozusagen. Es dauerte dann auch nicht mehr so lange und da waren sie – unsere Band. Ganz nah. In kompletter Besetzung (sprich, auch Osmo war dabei).
Die Band spielte insgesamt 7 von den neuen Liedern:

Room
Flag
Heartbreak Century
Beautiful
Let me go
I help you hate me
Home

Als Bonus durfte sich dann ein Song gewünscht werden und ich habe mich sehr gefreut, dass mein Vorschlag von „Bad“ schlussendlich und trotz Zweifeln, wegen des Songtextes, gespielt wurde. Danach folgte noch Hollywood Hills. Es war zwar nicht so lang, wie erhofft, dann würden sie wahrscheinlich jetzt immer noch spielen ;-). Nein Spaß beiseite, aber ich für mich kann sagen – ich habe einfach die Songs genossen. Ich habe zugehört, was Samu gesagt hat und war einfach froh, so nah dabei sein zu können. Samu sagte an einer Stelle, zwar mit einem Augenzwinkern, dass Osmo sehr beschäftigt war und sie deshalb nicht alle Songs proben konnten. Ich sehe das aber als ernstgemeinte Erklärung, dass es da schlichtweg Terminprobleme gab. Naja wir sind Fans – wir nehmen doch einfach das was wir kriegen können, oder?

(c) Michael Zargarinejad / Universal Music
(c) Michael Zargarinejad / Universal Music

Fazit: An dieser Stelle möchte ich einfach ein großes Dankeschön an Universal aussprechen, für die tolle Organisation, für die offenen und herzlichen Gespräche und einfach für dieses Event.
Ich möchte ehrlich gesagt auch gar nicht viel über die nicht stattgefundenen Meet und Greets schreiben. Ich weiß, dass wohl die meisten einen langen Anfahrtsweg hatten. Ich kann auch verstehen, dass es nicht für alle einfach war, überhaupt ihren Alltag so schnell zu organisieren, um kurzfristig verreisen zu können. Ich weiß, dass es für einige ein Bestandteil vom Gewinn war und dass man sich darauf gefreut hat. Ich weiß ebenfalls, dass es mega schwierig ist, an die Band zu kommen und der kleine Rahmen, in dem das Ganze stattgefunden hat, super gut dazu gepasst hätte. Doch ich finde, dass man sich selbst das Ganze deshalb nicht kaputt machen sollte. Es gibt so viele, die sich gewünscht haben, dabei sein zu können – auch ohne M&G. Lasst uns das Gute in dem Abend sehen, denn ich finde, wir haben einen super tollen Vorgeschmack auf das Album bekommen. Ich für mich weiß, dass es grandios wird und ich bin definitiv keine, die alles super toll findet, nur weil es der Feder von der Band entstammt. Nein, „Feel Alive“ und „Prisoner in Paradise“ waren so gar nicht meins. Doch jedem gefällt etwas anderes und das ist auch gut so.

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So und nun komme ich zu etwas was mir persönlich auf der Seele nach diesem Event liegt. Es gab tatsächlich etwas, was mich richtiggehend enttäuscht hat. Nämlich dass es wieder mehr oder minder nur um Samu ging. „Wir freuen uns auf Samu“, „Wir machen ein Bild für Samu“, „Gleich kommt Samu auf die Bühne“ usw. Von der Plattenfirma hatte ich mir ehrlich gesagt sehr gewünscht, dass sie mehr die Band in den Vordergrund stellen, als einen einzelnen. Mir ist durchaus bewusst, dass Samu nun mal der Leader ist. Ich verstehe auch, dass Samu die größte Fanbase hat. Aber das ganze sollte eine BAND-Veranstaltung sein. Eine Band, die gemeinsam ihr Album vorstellt. Eine Band, die gemeinsam auf den Fotos zu sehen sein sollte und die wirklich als Band promotet wird.

Das war aber mehr oder weniger das einzige, was ich zu bemängeln hatte und mein Herz ist voller Fanliebe, sodass ich es definitiv noch aushalten werde, bis ich das Album in der Hand halte und ich freue mich natürlich auf die kommende Tour.

Mit lieben Grüßen

Sarah

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