Autogramme sind toll – aber um welchen Preis?

Nachdem ihr in den letzten Wochen gemeinsam mit uns in angenehmen Erinnerungen geschwelgt habt, wollen wir heute mal ein recht ernstes Thema mit euch – und auch mit Fans anderer Künstler – diskutieren:

Künstler, die sich weigern, Autogramme zu geben.

Immer wieder hört oder liest man es!
Aktuellstes und sehr prominentes Beispiel: Axl Rose.
Er macht sich per wütendem Twitter-Post Luft und kündigt an, keinem Autogrammwunsch mehr nachzukommen. Natürlich sehr zum Leid seiner „wahren“ Fans.

Axl Rose Twitter

Was war denn da los?

Nun, Axl scheint sich auf Ebay umgesehen zu haben! Und hat dann ziemlich entsetzt festgestellt, dass dort seine Autogramme von „Fans“ für sehr viel Geld angeboten werden. Auch wir haben mal ein wenig recherchiert und tatsächlich: einige Angebote liegen jenseits der 400 US-Dollar-Grenze. Total IRRE, oder?

Axl Rose Ebay

Aber das ist noch nicht mal das teuerste Autogramm, das wir im Ebay-Dschungel so finden konnten.
Uns ist nämlich wirklich die Kinnlade runtergeklappt, als wir dieses Poster mit einem Michael Jackson-Autogramm fanden – für unfassbare 75.000 US-Dollar!!

michael jackson autograph

Auch andere Prominente wie Will Farrell verzichten aus genau diesem Grund darauf, ihre Unterschrift an Fans rauszugeben. Irgendwie schon verständlich, oder?

Aber – es gibt auch noch andere Gründe,

warum Künstler keine Lust mehr haben, Autogramme zu schreiben.
Super oft liegen diese Gründe bei recht aufdringlichen „Fans“, die scheinbar ohne Anstand oder Respekt auf Prominente zugehen.

So passierte es dem Schauspieler Paul Newman (die älteren unter euch kennen ihn sicher – den jüngeren sei gesagt, dass er ein ziemlich heißes Schnittchen und quasi der Liam Hemsworth der 60-Jahre war): Er stand an einem Urinal und war sicher mit der einen oder anderen Hand gerade etwas beschäftigt, als ihn tatsächlich jemand mit Zettel und Stift bedrängte, doch seine Unterschrift drauf zu setzen. Auf den Zettel – versteht sich.
So witzig wie es im ersten Moment vielleicht klingt, ist es aber eigentlich ganz und gar nicht. Denn mal Hand aufs Herz: solche „Begegnungen“ sind doch für JEDEN unangenehm, oder? Auch „unser eins“ möchte in gewissen Momenten eben gerne allein sein und einfach nur seinem „Geschäft“ nachgehen.

An dieser Stelle schmeißen wir mal kühn den Begriff „Privatsphäre“ in den Raum. Ein Wort, das theoretisch eigentlich jeder halbwegs intelligente Mensch verstehen sollte. Allerdings scheint für einige unserer Mitmenschen die Bedeutung dieses Ausdrucks vollkommen verloren zu gehen sobald auf sie einen Prominenten stoßen. Kennt ihr das?
Manchmal hat man mitunter das dumme Gefühl, dass einige „Fans“ ihren Künstler, als eine Art persönliches Eigentum ansehen und sogar wütend oder empört reagieren, wenn dieser Künstler sie darum bittet, etwas Abstand zu halten und sich gesittet zu verhalten.

Privatsphäre?? Kann man das essen?

Ist man Zeuge solcher Entgleisungen, schaltet sich (zumindest bei uns) meist erst mal ein Fremdschäm-Moment ein. Man schaut weg und versucht mit verlegenem Lachen, zu ignorieren oder zu überspielen, was da gerade passiert.
Aber nach und nach überwiegt dann tatsächlich auch schon das Unverständnis und ein kleines wenig Wut. „Axt im Walde“, „Elefant im Porzellanladen“ sind noch die harmloseren Umschreibungen, die einem in solchen Augenblicken durch den Kopf gehen. Aber was reden wir? Viele von euch haben das doch sicher auch schon selbst erlebt? Vermutlich sogar rund um das eine oder andere Konzert unserer fünf verrückten Finnen?

Also was meint ihr?

Sollten Künstler generell IMMER Autogramme geben – schließlich verdienen sie ja ihr Geld damit, im Rampenlicht zu stehen? Oder haben sie nicht auch ein Anrecht auf Privatsphäre?

Steigt manchen Künstlern vielleicht auch einfach nur der Ruhm zu sehr zu Kopf, um noch Autogramme zu schreiben, und suchen deshalb nach „faulen Ausreden“?

Oder werden manche „Fans“ tatsächlich zu dreist und stellen somit andere „ehrliche“ Fans in ein schlechtes Licht?

Wie sind eure Erfahrungen als Autogramm-Sammler?

Diskutiert mit uns hier auf dem Blog – oder auf unserer Facebook-Seite! Wir sind sehr gespannt, was ihr zu erzählen habt!

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