Afraid Of The Midnight – Allein mit den Gedanken

Wer kennt das nicht: Das Kind, das sich verängstigt unter der Bettdecke verkriecht und nur mit einem Auge in die Dunkelheit starrt.
Ob nun unsere Kleinen, wir selbst oder jemand anderes – viele haben Angst vor der Finsternis, damit sind wir bei Weitem nicht allein.
Sie hat etwas Bedrohliches an sich, etwas Unnahbares, Unüberwindbares mit einer Spur von schauriger Einsamkeit. Kurzum: Nichts, dem wir uns freiwillig aussetzen würden.

Besonders schlimm ist sie dann, wenn sie auch auf unserer Seele lastet. Wenn ein Ereignis unsere Stimmung verdunkelt, unser Herz beschwert, uns das Gefühl von Alleinsein vermittelt.

Doch wir sind nicht allein. Es gibt viele Menschen, denen wir etwas bedeuten und die an uns denken, auch wenn es in diesem Moment so scheint, als wären wir nur auf uns gestellt.

„Don’t be afraid of the midnight baby
You’re not the only one out there…“

Auch wenn die Stille so erdrückend scheint, dass unsere eigenen Gedanken von den Wänden widerhallen, so bedeutet es doch nicht, dass es leise ist.

Nur weil wir nichts sehen, bedeutet das nicht, dass etwas in den Schatten lauert, das uns verletzt und gar alle Sonnenstrahlen verschluckt.

Vielmehr brauchen wir solche Momente, in denen wir für uns sind und in Ruhe über alles nachdenken können. Denn das, was die Dunkelheit so angsteinflößend erscheinen lässt, ist nicht das, was in den Schatten lauert, sondern was wir dort hineindenken. Diese Finsternis verkörpert alles, was uns bedrückt und zentnerschwer auf uns lastet.

Bei Kindern mag das die Erinnerung an einen schaurigen Film oder eine gruselige Geschichte sein, sodass sie dort Monster vermuten.
Doch für uns ist es vielmehr die Angst vor Einsamkeit und das Gefühl von Enttäuschung.

Doch nur, weil uns diese Gedanken bedrücken, heißt das nicht gleich, dass sie uns auch verletzen werden. Auch, wenn wir es nicht direkt sehen – jeder von uns trägt die Stärke in sich, diese Dämonen zu bekämpfen!

„… Doesn’t mean it’s out to hurt
You don’t know the strength you have
Until you face your demons down
Everybody has that curse…“

Und wie immer haben unsere Finnen einen besseren Überblick über die Dinge des Lebens. Sanft melodisch dringen die Klänge an unser Ohr, so beruhigend. Sie nehmen uns dieses Gefühl von Einsamkeit und schenken uns die Nähe, nach der wir uns sehnen.

Don’t be afraid of the midnight baby…

Denn es gibt nichts, vor dem wir uns wirklich fürchten müssen.

Lasst euch überzeugen:
https://www.youtube.com/watch?v=3OSqxyaFBTA

Auch live ist dieser Song nicht weniger herzergreifend:
https://www.youtube.com/watch?v=IZrr3xgZVjw

Music & Lyrics: Samu Haber, Sharon Vaughn, Peter Kvint

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